Garage modern und Baufehler-frei

Schadensursache erheben: Nicht immer ist es leicht, die Ursache für feuchte Mauern beziehungsweise den Wasserschaden zu finden. Fehlende, falsche oder mangelhafte Abdichtungen sind zwar die Verursacher für die Schäden, dennoch muss die fehlerhafte Isolierung nicht zwingend in unmittelbarer Nähe des feuchten Mauerwerks liegen. Viele Dämmmaterialien werden günstig angeboten und mit ihren supertollen Eigenschaften beworben. Da versteht es sich oft von selbst, dass viele Bauherren diese Angebote wahrnehmen ohne sich genauer zu informieren. Dabei kann es vorkommen, dass eben jene guten Eigenschaften des Dämmmaterials sich zu einem Bumerang entwickeln. Das ist immer dann der Fall, wenn das Material für die Innendämmung nur einseitig dämmt und keine Luftzirkulation für das Mauerwerk zulässt. Auf diese Weise kann das Mauerwerk keine Wärme mehr speichern und erkaltet im Winter sehr viel schneller, als dies normalerweise vorgesehen ist. So kommt es sehr häufig dann zu Nässeschaden in der Fassade, die bis zu ernsten Rissen im Mauerwerk führen können.

Eine feuchte Garage: Durch Temperaturunterschiede kann es in der Garage zu Feuchtigkeit kommen. Staut sich die Nässe, führt das nicht nur zu Schimmelbildungen an der Garage, sondern auch zu Rostschäden am Fahrzeug. Deshalb sollte man darauf achten, dass Lüftungsöffnungen in der Rück- und Seitenwand eingebaut sind. Auch ein Abluftventilator kann hier Abhilfe schaffen. Wird beim Bau ein leichtes Gefälle eingeplant, kann das Wasser auch leichter ablaufen.

Garagentor: Besonders bei hohen Fahrzeugen ist darauf zu achten, dass das Garagentor auch noch geschlossen werden kann. Denn Schwingtore benötigen nicht nur nach außen, sondern auch nach innen genügend Spielraum um sich öffnen und schließen zu lassen. Abhilfe kann man mit Roll- oder Sektionaltoren schaffen. Einen weiteren Schwachpunkt kann an dieser Stelle das Dichtmaterial darstellen. Fugenbleche, richtig und fachgerecht eingebaut, sind ideal. Quellgummis dagegen haben sich in der Praxis nicht bewährt. Grund: In der Bauphase wird der Grundwasserspiegel abgesenkt. Wird der Grundwasserspiegel wieder normalisiert, benötigt der Quellgummi 48 Stunden, bis er seine abdichtende Eigenschaft erreicht hat. In dieser Zeit kann Wasser in das Gebäude eindringen.

Folge wären „Kiesnester“ im unteren Bereich der Schalung, und Beton mit zu wenig stabilisierenden Zuschlagstoffen im oberen Bereich.  Zu einer modernen Garage gehört ein modernes, motorisiertes Garagentor. Egal ob mit oder ohne Fernbedienung, ein solches Tor kann vom halbwegs versierten Heimwerker in einem Nachmittag ohne Mühe selbst eingebaut werden. Bei neueren Modellen, sogenannten Sektionaltoren, gibt es Schlupftüren, die das Betreten der Garage ohne ein Öffnen des Tores ermöglichen, jetzt auch ohne Schwelle am Boden. Ein cleveres Detail, dass sich oft als nützlich erweist. Moderne Garagentore gibt es in vielen Farbtönen und auch mit Fotodruck, hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Entscheiden Sie sich für ein gedämmtes Tor dann verbessert dies weiter das Klima in der Garage.


Zur einfacheren Reinigung wünschen sich viele Garagenbesitzer eine gefließte Garage. Hier gibt es spezielle Angebote für besonders haltbare Garagenfliesen. Zum Betonieren muss ein Fallrohr vorhanden sein. Fehlt dieses, und beträgt die Fallhöhe von frischem Beton mehr als einen Meter, kann er sich „entmischen“. Dies bedeutet, dass sich Zuschlagstoffe (Kies) und Zementleim trennen. Wem Fliesen zum Befahren im Winter zu rutschig sind, der kann auf Kunststofffliesen mit Drainage zurückgreifen: sie leiten die Flüssigkeit in eine Richtung ab und geben beim Befahren genug Halt. Auch Zufahrtswege und die Anbindung an das Haus müssen sorgfältig geplant werden. Wird kein Flachdach gewählt, so entsteht über der Garage weiterer Stauraum, der nicht ungenutzt bleiben sollte. Bei allen Garagen ist zu bedenken, dass sie auf einem stabilen Fundament stehen sollten.