Bauplatz muss detailiert dokumentiert sein

Vor jedem Hausbau muss das eigentliche Grundstück genau bemessen und der eigentliche Platz für den Hausbau detailliert festgehalten werden. Auf dem anschließenden Bauantrag wird der gewünschte Bauplatz strukturiert dargelegt, welcher anschließend von dem zuständigen Bauamt überprüft wird. Denn je nach Stadt bzw. Region gibt es unterschiedliche Vorgaben, wie hoch eine Immobilie genaut werden darf und je nach Bauplatz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten in die Tiefe zu bauen (siehe Versorgungsleistungen Wasser bzw. Gas). Der Mindestabstand zum Grundstück des Nachbarns beträgt grundsätzlich 3 Meter, was bei jedem Bauantrag berücksichtigt werden muss. Wird der Antrag vom zuständigen Bauamt genehmigt, so kann der Hausbau beginnen.
Trotz dieser genauen Vorgaben kommt es zeitweise vor, dass der tatsächliche Bau von den vorab festgelegten Vorgaben abweicht. Je nach Schweregrad der Abweichung kann dies zu erhöhten Gefahren führen was einen Hausabriss zur Folge haben kann. Wenn beispielsweise wichtige Versorgungsleitungen im Boden nicht berücksichtigt wurden und der Abstand des Kellers zu den Leitungen zu gering ist, so muss der Bau gestoppt bzw. rückgängig gemacht werden.
Auch ein direkter Bau an die Grundstücksgrenze kann dazu führen, dass der jeweilige Bereich wieder entfernt werden muss. Eine Ausnahme kann dann erfolgen, wenn sich der Nachbar mit dem Bau einverstanden erklärt und dem Hauseigentümer die Zustimmung erteilt.